Technologische Fortschritte in den Bereichen CASE (Connected, Autonomous, Shared, Electric) wandeln Fahrzeuge in softwarezentrierte Systeme und machen Softwareentwicklung zu einem entscheidenden Innovationstreiber. Traditionelle Testmethoden wie MIL, SIL und HIL können jedoch mit den schnellen Entwicklungszyklen nicht Schritt halten, was zu Verzögerungen und Ineffizienzen führt.

Da Wettbewerber die Entwicklung softwaredefinierter Fahrzeuge (SDV) beschleunigen und Projekte in nur etwa zwei Jahren umsetzen, steht die Automobilindustrie unter zunehmendem Druck, sich schnell anzupassen und Strategien zur frühzeitigen Fehlererkennung zu implementieren.

Verzögerte Fehlererkennung

Die meisten Fehler werden erst in späten Entwicklungsphasen erkannt, wodurch sich SOP‑Zeitpläne um mehr als zwei Jahre verzögern.

Kompatibilitätsprobleme bei Funktionen

Probleme bei der Kompatibilität und Integration treten oft erst wenige Monate vor der Markteinführung auf.

Abhängigkeit von realen Steuergeräten

Der Entwicklungsprozess ist stark von physischen Steuergeräten abhängig, die aus Gründen der Flexibilität von Zulieferern entkoppelt werden müssen.

Verzögerung bei der Meldung von Problemen

Die Durchführung des System‑V‑Zyklus und die Meldung von Problemen können vier bis sechs Wochen dauern – eine Reduzierung auf wenige Tage ist erforderlich.

Komplexe Ursachenanalyse

Die Identifizierung und Analyse der eigentlichen Ursachen ist schwierig und zeitaufwändig und dauert häufig länger als einen Monat.

Die Lösungen von KPIT verbessern die OEM‑Validierung durch Integration der Testabdeckung über die gesamte E/E‑Architektur und Fahrzeugnetzwerke hinweg. Unser integriertes virtuelles Engineering beschleunigt die Co‑Simulation für Tausende von Nutzern, ermöglicht schnelle Tests und unterstützt CI/CD/CT‑Workflows.

Die skalierbare Hybridplattform – kompatibel mit Cloud‑ und On‑Premise‑Umgebungen – bietet Echtzeit‑Einblicke sowie eine virtuelle Stückliste und ermöglicht eine effiziente Implementierung und frühzeitige Fehlererkennung.

Unser Angebot

Eine Left‑Shift‑Plattform

Die Plattform verbessert die SDV‑Validierung durch frühzeitige Fehlererkennung und automatisierte Regressionstests. Sie stellt virtuelle Testumgebungen für umfassende Softwareintegration und Sicherheitsverifizierung bereit und ermöglicht tägliche End‑to‑End‑Regressionstests auf HiL – zur Verbesserung der Softwarequalität und Beschleunigung der Entwicklung.

Cloud Workbench

Ein virtueller Entwicklungsarbeitsbereich ist eine cloudbasierte Plattform für Tausende von Ingenieuren, die Entwicklung und Tests optimiert. Er bietet rollenbasierte Arbeitsumgebungen aus einem Katalog, die bei Bedarf mit den notwendigen Tools und Workflows integriert sind.

Workflow automation

Sobald Arbeitsergebnisse aus dem Cloud-Arbeitsbereich übertragen werden, werden vorkonfigurierte Pipelines für die Build- und Testausführung gestartet und den Benutzern KPIs auf dem Dashboard angezeigt, die den Status der Ausführung widerspiegeln.

Virtual Test Environment

Die cloudbasierte virtuelle Testumgebung von KPIT beschleunigt integrierte Tests über den gesamten V-Zyklus hinweg und verbessert die Markteinführungszeit, die Effizienz und die Softwarequalität durch standardbasierte Prozesse und verteilte Co-Simulationsfunktionen.

Engineering Services

Erstellung virtueller Steuergeräte (ECU)

Durch den Einsatz digitaler Zwillinge wird ein umfassendes Testen von Softwarefunktionen und Systeminteraktionen ermöglicht, wodurch die Entwicklung beschleunigt und die Abhängigkeit von physischen Prototypen reduziert wird.

Virtual Test Bench Setup

Die Einrichtung virtueller Umgebungen zur Simulation realer Bedingungen ermöglicht eine frühzeitige Systemvalidierung und Leistungsprüfung und reduziert somit die Markteinführungszeit und die mit physischen Tests verbundenen Kosten.

Co-Simulations-Orchestrierung

Die Integration verschiedener Simulationswerkzeuge und -plattformen gewährleistet synchronisierte und präzise Tests aller Fahrzeugsysteme und verbessert so die Zuverlässigkeit und Integrationseffizienz.

Integration von Lieferanten‑Workflows

Die nahtlose Integration der Lieferantenprozesse in den Hauptarbeitsablauf verbessert die Zusammenarbeit, reduziert Verzögerungen und gewährleistet eine gleichbleibende Qualität und Compliance entlang der gesamten Lieferkette.

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